08.05.2024 | 5 Bilder

Nachts in der Akademie

Umfangreiches Programm an der Akademie der bildenden Künste anlässlich der Langen Nacht der Forschung 2024
Lange Nacht der Forschung 24 Keyvisual © © Lange Nacht der Forschung 2024

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Die Akademie der bildenden Künste Wien präsentiert am 24. Mai 2024 von 17 bis 22 Uhr aktuelle Forschungsprojekte aus den Naturwissenschaften und Technologien in der Kunst, der Konservierung und Restaurierung sowie der künstlerischen Forschung im historischen Theophil Hansen-Gebäude am Schillerplatz. Die Kunstsammlungen des Hauses sind zudem von 19 bis 22 Uhr bei freiem Eintritt zu besuchen.

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Die Akademie der bildenden Künste Wien präsentiert am 24. Mai 2024 von 17 bis 22 Uhr aktuelle Forschungsprojekte aus den Naturwissenschaften und Technologien in der Kunst, der Konservierung und Restaurierung sowie der künstlerischen Forschung im historischen Theophil Hansen-Gebäude am Schillerplatz. Die Kunstsammlungen des Hauses sind zudem von 19 bis 22 Uhr bei freiem Eintritt zu besuchen.

Die Akademie der bildenden Künste Wien zählt seit über 330 Jahren zu den renommiertesten Kunstuniversitäten der Welt und agiert an der Schnittstelle verschiedener wissenschaftlicher und künstlerischer Disziplinen. In abwechslungsreichen Programmpunkten werden dem Publikum die vielfältigen Themenbereiche und die unterschiedlichen Herangehensweisen an künstlerische Forschung nähergebracht. Besucher_innen erwarten exklusive Einblicke in die Forschungsarbeit der Akademie anhand von Ausstellungsführungen, Vorträgen, Diskussionen, und spannenden Mitmachprojekten.

Naturwissenschaften, Konservierung und Restaurierung

In und um den Science Cube präsentiert das Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst seine Forschung und aktuelle Projekte zu Materialwissenschaften in der Kunst in Form von Kurzfilmen und Postern. Zum Mitmachen und Anfassen bieten Beobachtungen mit dem optischen Mikroskop einen näheren Einblick in die faszinierende Welt der Materialität von Kunst und Mikroorganismen.

Bei einer Führung durch das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen wird eine Zeichnung aus dem 16. Jahrhundert aus drei wissenschaftlichen Perspektiven betrachtet: eine Restauratorin, ein Kunsthistoriker und eine Chemikerin reflektieren gemeinsam über die Bedeutung und Erhaltung dieses einzigartigen Kunstwerks.

Die Gemäldegalerie gewährt Einblick in ein Restaurierungsprojekt. Anhand des Tafelbildes Die Heilige Sippe von Lucas Cranach d. Ä., werden konservatorische Herausforderungen erläutert. Mit Infrarotreflektografie können interessierte Besucher_innen einen Blick unter die Malschicht werfen.

Mode und Rechtsextremismus

Das Institut für das künstlerische Lehramt forscht derzeit zum Thema „Mode und Rechtsextremismus“. Das Forschungsprojekt NeoFashFarRight untersucht die aktuelle Bedeutung von Mode für die extreme Rechte in Europa und den USA. Besucher_innen erwartet eine kurze Einführung in das Projekt und erste Forschungsergebnisse.

Identität durch Klänge erforschen

In der Exhibit Galerie kann das Ausstellungs- und Bildungsprojekt Soundscapes of Intersectional Encounters: Exploring Identity Through Sound besucht werden. Das Projekt befasst sich mit der Produktion von Klängen - von populären und künstlerischen Musikproduktionen bis hin zu mündlichen Erzählungen - die für Diasporas und intersektionale Gemeinschaften identitätsstiftend sind. Eine Kuratorinnenführung mit Studierenden wird angeboten. Der Projektkooperationspartner des Projekts, D/Arts, wird einen Impulsvortrag zum Thema „Diversität in der österreichischen Kulturlandschaft“ halten. Mit dem Hopscotch Reading Room, einem intersektionalen Bücher- und Leseort, wird es ein Gespräch über den Auftrag neuer Stimmen sowie die Besessenheit vom Kanon an deutschsprachigen Universitäten und Schulen geben.

Mehr Informationen zum Programm finden Sie auf unserer Webseite www.akbild.ac.at und auf der Webseite der Langen Nacht der Forschung www.langenachtderforschung.at!

Über uns
Die Akademie der bildenden Künste Wien zählt zu den renommiertesten und einflussreichsten Kunstuniversitäten der Welt, sie ist fest im Gefüge der regionalen und internationalen Kulturlandschaft sowie in der Stadtgesellschaft etabliert und kann auf eine über 325-jährige Geschichte zurückblicken. Zu ihrem internationalen Renommee tragen ebenso die verschiedenen Institute mit ihren künstlerischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten wie auch die herausragenden Sammlungen – die Gemäldegalerie, das Kupferstichkabinett und die Glyptothek – bei.

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Bilder (5)

Lange Nacht der Forschung 24 Keyvisual
1 920 x 910 © © Lange Nacht der Forschung 2024
Ausstellungsansicht “Soundscapes of Intersectional Encounters: Exploring Identity Through Sound”
8 256 x 5 504 © Foto: Simon Veres
Unbekannte_r Künstler_in, 16. Jhdt. © Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien
2 544 x 2 015 © © Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien
Lucas Cranach d. Ä., Die Heilige Sippe (Detail), 1510–1512, Infrarotreflektografie, Credit: INTK 2023 Univ.Prof. Dipl.-Biol. Dr. Katja Sterflinger
2 250 x 3 000 © INTK 2023, Univ.Prof. Dipl.-Biol. Dr. Katja Sterflinger
Science Cube, Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst, Credit: INTK
2 816 x 2 112 © INTK 2023


Kontakt

Öffentlichkeitsarbeit der Akademie der bildenden Künste Wien
Schillerplatz 3, M1, M1b, M2
1010 Wien
Tel.: +43 (1) 58816 1301
Mail: presse@akbild.ac.at