26.02.2025 | 2 Bilder

Exhibit 2025: Vorschau auf das zeitgenössische Ausstellungsprogramm an der Akademie der bildenden Künste Wien

Zu dieser Meldung gibt es:

Kurztext 564 ZeichenPressetext als .txt

Das Jahresprogramm 2025 der Exhibit Galerie thematisiert Cyberfeminismus ebenso wie die mystische Hinwendung zur Akustik im Sturm und Drang. Die alljährliche Präsentation der Abschlussarbeiten und eine Ausstellung zum Mentoring-Programm Kunst heben Arbeiten von Absolvent_innen hervor. Der zeitgenössische Ausstellungsort an der Akademie der bildenden Künste Wien positioniert sich damit an der Schnittstelle von universitärer Lehre und Ausstellungspraxis und erschließt die zeitgenössische Wissens- und Kunstproduktion der Akademie für eine breite Öffentlichkeit.

Pressetext Pressetext als .txt

Das Jahresprogramm 2025 der Exhibit Galerie thematisiert Cyberfeminismus ebenso wie die mystische Hinwendung zur Akustik im Sturm und Drang. Die alljährliche Präsentation der Abschlussarbeiten und eine Ausstellung zum Mentoring-Programm Kunst heben Arbeiten von Absolvent_innen hervor. Der zeitgenössische Ausstellungsort an der Akademie der bildenden Künste Wien positioniert sich damit an der Schnittstelle von universitärer Lehre und Ausstellungspraxis und erschließt die zeitgenössische Wissens- und Kunstproduktion der Akademie für eine breite Öffentlichkeit.


Die Pfeile des wilden Apollo. Klopstockkult & Ossianfieber

7.3.–25.5.2025, Eröffnung: 6.3.2025, 19–22 h

Jahrzehnte vor der französischen Revolution kam es in der Ära der Aufklärung zu einem abrupten Einbruch des Irrationalen, der sich in überschwänglichen Gefühlsäußerungen, in Vorstellungen eines spiritualistischen Geschlechtertauschs und einer gebrochenen, heroisch-introspektiven Kunstauffassung äußerte. Der sich abzeichnende Epochenwechsel leitete eine für die Bildkunst problematische Ablösung des Augenscheins durch das Sphärische und Diffuse ein mit einer verstärkten Hinwendung zur Akustik.

Eine Ausstellung der Kunstsammlungen in Kooperation mit der Exhibit Galerie, kuratiert von Alexander Roob mit zeitgenössischen Beiträgen von Studierenden der Akademie der bildenden Künste Wien: Christian Azzouni, Ina Ebenberger, Hicran Ergen, Eginhartz Kanter, Julia Kronberger, Prima Mathawabhan, Amar Priganica, Liese Schmidt und Pia Wilma Wurzer sowie Ancient Britons Team (ABK Stuttgart).

Mehr Informationen und Pressefotos


Parcours Abschlussarbeiten
17.6.–29.6.2025

Die Präsentation der Abschlussarbeiten 2025 an der Akademie der bildenden Künste Wien lädt von 17.–29.6.2025 als Parcours in mehrere Standorte der Kunstuniversität und die Exhibit-Ausstellungsräume ein. Gezeigt werden Abschlussarbeiten der unterschiedlichsten Studienrichtungen und Fachbereiche, die einen einmaligen Einblick in die Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen und Produktionen an der Akademie geben.


Mentoring-Programm Kunst
5.9.–12.10.2025, Eröffnung: 4.9.2025, 18–22 h

Als Förderplattform des künstlerischen Nachwuchses an der Akademie bietet das Mentoring-Programm Kunst seit 2017 Absolvent_innen die Möglichkeit, durch die Zusammenarbeit mit Mentor_innen vielfältige Einblicke in die Kunstbranche und praktisches Wissen zur Entwicklung einer professionellen künstlerischen Laufbahn zu erlangen. Da Ausstellungspräsenz eines der zentralen Kriterien ist, sich im Kunstbereich zu etablieren, werden Projekte der Programmteilnehmer_innen über einen Call ausgewählt und in der Exhibit Galerie ausgestellt. Der diesjährige Call hat „Care“ zum Thema. Von Emotionen hin zu Rationalität ist der Begriff „Care“ mit Spannungen und Komplexitäten behaftet, die in der Ausstellung thematisiert und gegenübergestellt werden sollen.

Kuratiert von Ingeborg Erhart und Sofie Mathoi


Suck my Code!
7.11.2025–8.2.2026, Eröffnung: 6.11.2025, 18–22 h

Schlucken oder Spucken. Inmitten eines kannibalistischen Kapitalismus sind FLINTA* Körper im digitalen Kontext zunehmend umkämpft; entweder sie werden sexualisiert und kommodifiziert oder deren Sichtbarkeit abgewertet. Um eben jenes Spannungsfeld digitaler Körperlichkeit zwischen Ausbeutung und Emanzipation zu verhandeln, eröffnet die Gruppenausstellung Suck my Code! einen glitchigen Erfahrungsraum. Angesichts der Verwobenheit von Technologie mit unserer physischen Existenz begegnen sich darin computergenerierte und analoge künstlerische Ausdrucksformen. Die ausgewählten Kunstwerke reflektieren die Grenzkämpfe um Körper, Sex sowie Geschlecht und spannen einen Zeitbogen von Net-Art des 20. Jahrhunderts bis zur unmittelbaren Gegenwart.

Kuratiert von Rosanna Marie Pondorf und Mareike Schwarz mit Beiträgen der Künstler_innen Anna Ehrenstein & House of Tupamaras, Anan Fries, Anja Lekavski & Rosanna Marie Pondorf, Christiane Peschek, Patrícia J. Reis, Sophie Thun, RA Walden und VNS Matrix.


Mehr Informationen zu den Exhibit Ausstellungsräumen

Über die Exhibit Galerie

In der Exhibit Galerie am Schillerplatz finden neben den Diplompräsentationen von der Ausstellungskommission ausgewählte Ausstellungsprojekte statt, die auf Themen rekurrieren, die an der Akademie diskutiert werden und dabei aktuelle Tendenzen der Gegenwartskunst aufgreifen. Es wird ein Augenmerk daraufgelegt, dass sich die Projekte aus dem Lehrbetrieb der Institute und Fachbereiche heraus entwickeln oder auch als bewusst epochenübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Kunstsammlungen und der zeitgenössischen universitären Kunstproduktion angelegt sind.


Aktuelle Ausstellungsräume an der Akademie

Exhibit Galerie, Exhibit Studio und Exhibit Eschenbachgasse
Unter dem Überbegriff Exhibit ist es dem Ausstellungsbereich der Akademie der bildenden Künste Wien ein Anliegen, Lehrenden, Studierenden und Alumnae_i in seinen Räumen diverse Praxen des Ausstellens zu ermöglichen, ebenso wie über das Ausstellen als Medium zu reflektieren. Mit dem Programm seiner drei Ausstellungsräume positioniert sich der Ausstellungsbereich der Akademie bewusst an der Schnittstelle von universitärer Lehre und Ausstellungspraxis. Gleichzeitig erschließt er die zeitgenössische Wissens- und Kunstproduktion der Akademie für eine breite Öffentlichkeit.


Über die Akademie der bildenden Künste Wien
Die Akademie der bildenden Künste Wien zählt zu den renommiertesten Kunstuniversitäten der Welt, sie wurde 1692 gegründet und ist fest im Gefüge der (inter-)nationalen Kulturlandschaft sowie in der Stadtgesellschaft etabliert. Zu ihrem internationalen Renommee tragen ebenso die verschiedenen Institute mit ihren künstlerischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten wie auch die herausragenden Kunstsammlungen bei.

Alle Inhalte dieser Meldung als .zip:

Sofort downloaden

Bilder (2)

Werke von Rawan Almukhtar beim Parcours 2024
4 134 x 2 756 © eSeL.at – Joanna Pianka
Ausstellungsansicht Exhibit Galerie, Das Cathrin Pichler Archiv von RPU-Artaud-001 bis DAV-Plakate-029
4 128 x 2 752 © Simon Veres